Ihre Immobilienanwälte

Effizienz, unternehmerisches Denken und der wirtschaftliche Erfolg unserer Mandanten stehen für uns an erster Stelle.

Erfahrungen & Bewertungen zu JASPER Rechtsanwälte

Bankrecht

Der Begriff Bankrecht ist nicht einheitlich definiert. Gegenstände des Bankrechts sind Zahlungen, Geld und Währungen. Dabei setzt sich das Bankrecht als übergreifender Begriff zusammen aus Teilen des öffentlichen und des privaten Wirtschaftsrechts. Bei der Beratung von JR im Bankrecht steht nicht so sehr das öffentliche Bankrecht, das die staatliche Aufsicht über das Kredit- und Finanzdienstleistungswesen betrifft, im Vordergrund. Vielmehr fokussiert JR die Beratung auf die Bereiche, die dem privaten Wirtschaftsrecht zuzuordnen sind. Ansprechpartner sind meist Banken und Finanzdienstleister, die sich mit der Herausgabe von Krediten, Sicherheiten, also den Finanzierungen von Immobilienthemen befassen. Wesentliche Rechtsgrundlagen des privaten Bankrechts sind neben dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) auch das Handelsgesetzbuch (HGB), das Depotgesetz (DepotG), das Börsengesetz (BörsG), das Verbraucherkreditgesetz (VerbrKrG), das Wechselgesetz (WG) sowie das Scheckgesetz (ScheckG) und andere Gesetze.

Finanzierungsinstrumente

Finanzierungsinstrumente

Der Erwerb von Immobilien wird meist über Bankdarlehen finanziert. Hierzu wird eine Geschäftsbeziehung mit einer Bank eingegangen, die eine Reihe von Inhaltsregelungen mit sich bringt. So sind z.B. immer die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Bank oder der Sparkassen zu Grunde zu legen. Besondere Finanzierungsinstrumente werden darüber hinaus ebenso berücksichtigt, wie Factoring, Leasing usw.

Inhalte von Bankverträgen können sein:

Vertragsvarianten

  • Finanzierungsverträge
  • Bankverträge
  • Darlehensverträge
  • Verbraucherdarlehen
  • Finanzierungshilfen
  • Förderverträge
  • Subventionsverträge
  • KfW-Darlehen
  • Geschäftsbesorgungsverträge
  • Verträge mit Zahlungsdiensten

Sicherheiten

  • Bürgschaften
  • Sicherungsübereignung
  • Grundschulden
  • Hypotheken

Fragen und Antworten zum Bankrecht

Sollte ich mich bei dem Erwerb von Immobilien auch bankrechtlich beraten lassen?

Das wäre in jedem Fall empfehlenswert. Denn selten wird eine Immobilie erworben ausschließlich mit Eigenkapital, d.h. beispielsweise mit Erspartem. Fast in allen Fällen – insbesondere dann, wenn die Immobilie anschließend zu gewerblichen Zwecken z.B. weitervermietet wird -, ist die Darstellung des Kaufpreises auch über Fremdkapital, d.h. also über Bankdarlehen, empfehlenswert. Denn die dort aufgewandten Darlehenszinsen können als Betriebsaussagen bzw. Werbungskosten steuerlich geltend gemacht werden. Die Finanzierungsabrede wird Regelungen über Sicherheiten enthalten. Fast in allen Fällen werden Grundpfandrechte auf dem erworbenen Grundbesitz eingeräumt. Das können Hypotheken sein oder Grundschulden, die in Abt. III. des Grundbuchs einzutragen sind. Ohne diese Eintragungen werden Banken regelmäßig keine Darlehen vergeben. Gerade bei der Gestaltung eines Darlehensvertrages mit den entsprechenden Sicherheiten gibt es eine Reihe von Gestaltungsmöglichkeiten, dem Darlehensnehmer weitgehende Flexibilität zu bieten. Hierzu bedarf es einer langjährigen Erfahrung und Expertise auch im Umgang mit Banken.

Wie stehen Bankrecht und Immobilienrecht zueinander?

Nach unserer Erfahrung ist genau die enge Verzahnung zwischen den Finanzierungsfragen und den Regelungen beim Erwerb einer Immobilie der Schlüssel zu einer erfolgreichen Immobilieninvestition. Bei Immobiliengeschäften wird viel Geld bewegt. Der Erwerb einer Immobilie ist auf einen langen Zeitraum angelegt. Daher sind bereits kleine Fehler oder Fehleinschätzungen bei den zu Grunde liegenden Finanzierungsverträgen teuer und schränken die Immobilienerwerber in der Zukunft unnötig ein. Die finanzierenden Banken. Auch hierzu bedarf es einer Klärung der einzelnen Situation des Bankkunden, auch im Hinblick auf dessen Gesamtimmobilienportfolio, um die optimale Finanzierungsstruktur oder auch nur eine einfache Finanzierungsvereinbarung ohne jeglichen Ballast zu vereinbaren. In diesen Bereichen hat JR langjährige Erfahrungen und vertritt Immobilieninvestoren gegenüber Finanzdienstleistern wie Banken oder auch privaten Finanziers.

Muss ich nach Rückzahlung eines Darlehens die eingetragene Hypothek oder Grundschuld löschen lassen?

Nein, das ist grundsätzlich nicht erforderlich. Zwar kann die Grundschuld aus dem Grundbuch gelöscht werden, um es an dieser Stelle „sauber zu halten“. Doch kann der Eigentümer diese Grundschuld nach Übertragung von der Bank ohne Löschung und Neueintragung als Eigentümergrundschuld weiter verwerten und der finanzierenden Bank (oder einer dritten) als Sicherheit für ein neues Darlehen zur Verfügung stellen. Dann würde die Sicherungszweckerklärung angepasst werden. So spart man Gebühren beim Notar und bei Gericht für Löschung und Neueintragung einer neuen Grundschuld.

Kann ich meine Immobilie auch über Darlehen von Privaten (also nicht von Banken) finanzieren lassen, und wenn ja, wie soll der Private abgesichert werden?

Immobilienfinanzierung durch Nicht-Banken ist möglich und im gewerblichen Bereich gar nicht so selten. Darlehensverträge können zwischen zwei Privatpersonen geschlossen werden. Im Prinzip sehen die so aus wie zwischen Bank und Kunde, mit Ausnahme der bankspezifischen Bedingungen (AGB der Banken, Kreditbedingungen etc.). Auch die Stellung von Sicherheiten ist ähnlich. Der private Darlehensgeber kann als Grundschuldgläubiger in Abteilung III des Grundbuchs eingetragen werden. Zahlt der Darlehensnehmer das Darlehen nicht zurück, dann kann sich der Darlehensgeber – wie auch eine Bank – durch Zwangsversteigerung des Grundbesitzes aus dem Versteigerungserlös befriedigen.

Ihre Experten für Immobilienrecht

Ob Rechtsanwalt, Schlichter, Experte für Bau-, Banken- oder Gesellschaftsrecht: JASPER-Rechtsanwälte bietet Ihnen eine hochspezialisierte Rechtsberatung. Wir freuen uns auf Ihren Anruf unter 0211 492590 oder per Post an mail@jasper-law.com.

Kontakt aufnehmen